Datenschutz kann tötlich sein

Ich will Sie nicht verunsichern, aber ich will Ihre volle Aufmerksamkeit. Bitte lesen Sie sich diesen Artikel durch und treffen Sie dann eine Entscheidung ob und wie Sie entsprechend vorsorgen. Ich finde Datenschutz und die ärztliche Schweigeplicht sehr wichtig und wir halten uns auch sehr genau daran. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel, damit Sie verstehen was ich meine.


In diesem Beispiel haben Sie einen schweren Verkehrsunfall können noch mit dem Notarzt (Dr. Beispiel) sprechen. Er fragt Sie nach Ihrem Hausarzt und Sie nennen meinen Namen, ab dann sind Sie nicht mehr ansprechbar. Der Notarzt ruf sofort bei mir an, und erreicht mich persönlich und möchte damit er Sie richtig behandeln kann, wissen welche Medikamente Sie nehmen und welche Allergien Sie haben. So jetzt kommen die Probleme.


Ich benötige von Ihnen eine Entbindung meiner ärztlichen Schweigeplicht, dass ich mich mit diesem Arzt über Ihre besonders schützenswerten persönlichen Daten austauschen kann. Natürlich schriftlich, ich muss es ja entsprechend dokumentieren. Bitte bedenken Sie, dass eine Entbindung von der Ärztlichen Schweigeplicht sehr konkret formuliert Sein muss und dass im Vorfeld für einen speziellen Notarzt nahezu unmöglich ist.

Aber gehen wir mal davon aus, ich hätte von Ihnen eine schriftliche Schweigepflicht Entbindung gegenüber diesem Notarzt für diesen Notfall. Wie bitte soll ich überprüfen, ob Dr. Beispiel kein professioneller Betrüger oder ein echter Arzt ist und er Sie auch gerade behandelt? Bitte vergessen Sie nicht, Sie sind aufgrund Ihrer Verletzungen nicht ansprechbar!
Gut ich könnte schnell eine Videosprechstunde durchführen, in der könnte ich mir den Ausweis von Dr. Beispiel zeigen lassen, er könnte mir auch zeigen, wie Sie im Rettungswagen liegen. Aber Sie wissen, nicht überall gibt es stabiles Breitbandnetz und es vergeht viel Zeit, die wir im Notfall nicht verschwenden sollten.

Aber wie kommen die Daten jetzt verschlüsselt und sicher zum Dr. Beispiel?

Unser Videosprechstundensystem läuft aus Sicherheitsgründen auf einem gekapselten System ohne Verbindung zu den medizinischen Daten.

  • Telefonisch Dr. Beispiel vorlesen und er schreibt mit?
  • Fax? – geht sowieso nicht da die Daten nicht verschlüsselt sind?
  • E-Mail? – Vollständig verschlüsselt. Haben Sie schon mal eine verschlüsselte E-Mail versendet? Angenommen wir würden so eine Lösung einsetzen, dann wäre diese aus Sicherheitsgründen auch in einem gekapselten System, welches dann keinen Zugriff auf die medizinischen Daten hätte.


Ich könnte die Liste unendlich fortführen, aber ich möchte Ihnen mal lieber eine Lösung „spoilern“.

Sorgen Sie dafür, dass, Sie dem Notarzt Ihre wichtigen Notfalldaten direkt geben können. Nachfolgend 3 mögliche Lösungen.