Hautkrebs-Screening

Hautkrebs ist eine stetig zunehmende und gefährliche Erkrankung, an der jährlich viele Patienten erkranken. Ab dem 35. Lebensjahr steht für alle Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung, aller 2 Jahre, ein Hautkrebsscreening zur Verfügung. Es dient dem rechtzeitigen Erkennen von bösartigen Hautveränderungen in einem heilbaren Stadium. Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht und Sonnenbank.


Die Hautkrebsvorsorge ist erforderlich bei:

  • Ausgeprägter und häufiger Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit und Jugend
  • Intensiver Sonnenstrahlung – häufiger Aufenthalt im Freien
  • Hellhäutigen und rothaarigen Menschen
  • Einer hohen Anzahl von Muttermalen
  • Fälle von Hautkrebs in der Familie
  • Häufigen Arbeiten mit Arsen oder Teer
  • radioaktiver Bestrahlung – zum Beispiel nach einer Strahlentherapie oder gehäuften Röntgenuntersuchungen
  • Einnahme von Immunsystem-hemmenden Medikamenten

Die Hautkrebsvorsorge wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie umfasst eine genaue Betrachtung der Haut und sichtbaren Schleimhäute. Auffällige und krebsverdächtige Hautveränderungen können so rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

Vorteile

Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Hautkrebs und dessen rechtzeitiger Therapie.